Tether arbeitet an mehr Transparenz und will sich einer vollständigen Prüfung unterziehen
Der Stablecoin-Herausgeber Tether (USDT) plant, eine der Big-Four-Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Deloitte, PwC, EY oder KPMG) für die Prüfung seiner Reserven zu engagieren. Dies wäre ein bedeutender Schritt hin zu mehr Transparenz, da Tether bisher nur quartalsweise Berichte über seine Reserven veröffentlicht.
Laut CEO Paolo Ardoino wird dieser Schritt unter einer möglichen Trump-Regierung erleichtert, da die Haltung gegenüber Kryptowährungen voraussichtlich freundlicher sein werde als unter der aktuellen US-Regierung.
Bereits Anfang März hatte Tether mit der Ernennung von Simon McWilliams als Finanzchef eine wichtige Personalentscheidung getroffen. McWilliams bringt über 20 Jahre Erfahrung im Investmentmanagement mit und soll den Weg für ein vollständiges Audit ebnen.
Langfristig sieht Ardoino jedoch eine Zukunft ohne Stablecoins. Er glaubt, dass sich Bitcoin als ultimatives Zahlungsmittel durchsetzen wird und Stablecoins wie USDT irgendwann überflüssig werden. „USDT ist eine Brücke zwischen traditionellem Finanzwesen und Bitcoin“, so der Tether-Chef.
Mit der geplanten Prüfung durch eine der renommierten Big-Four-Firmen könnte Tether das Vertrauen in den weltweit größten Stablecoin weiter stärken.
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